Aktuelles und Presse

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Diese Seite soll ein aktuelles Spiegelbild des Gau-Odernheimer Ortsgeschehens sein. Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe. Verfassen Sie kurze Berichte von aktuellen Ereignissen und versorgen Sie uns mit interessanten Fotos. Beispiele dafür finden Sie weiter unten und im Archiv der vergangenen Jahre.
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Der Dreck muss weg

18.3.2019

Unter dieser Maxime hatte die Gemeinde Gau-Odernheim am vergangenen Samstag zum Dreck-Weg-Tag eingeladen und die über 50 Teilnehmer schwärmten mit den entsprechenden Gerätschaften aus, um auch in diesem Jahr wieder für eine saubere Umwelt zu sorgen. In Vertretung des verhinderten Bürgermeisters leitete der 1. Beigordnete Gerd Zibell die Aktion und begrüßte vor dem Bauhof der Gemeinde die Teilnehmer.

“Es ist mittlerweile Tradition im Frühjahr jeden Jahres klar Schiff zu machen und ich bin froh darüber dass so viele unserer Einladung gefolgt sind. Das Thema Sauberkeit ist ja mittlerweile allgemein in den Blickpunkt gerückt und obwohl unsere Gemeindearbeiter als auch die Rentnerbande regelmäßige Müllsammlungen durchführen, ist doch eine grundlegende Aktion nötig, da es leider immer noch Zeitgenossen gibt, die die Umwelt vermüllen”, so der 1. Beigeordnete bei seiner Begrüßung.

Nach gut drei Stunden war die Säuberungsaktion beendet und der bereit stehende Container füllte sich mit Altreifen, Metallstangen, Plastikkanistern, Holzplatten, einem Waschbecken und großen Mengen an Papier, Plastikfolien sowie Styroporplatten. Achtlos weggeworfene Kaffee-Becher, Verpackungen, Zigarettenschachteln, Flachmänner, Dosen, Flaschen, Hundekotbeutel sowie jede Menge Tempotaschentücher und ähnliches mehr sorgten allenthalben für Erstaunen bei den fleißigen Müllsammlern. Ein besonderes Problem stellten die eingesammelten Weinbergspfähle (rheinhessisch Stickel) mit Teerspitzen dar, die als Sondermüll gesondert entsorgt werden müssen.

Während des gemeinsamen Mittagessens, zu der die Gemeinde eingeladen hatte, bedankte sich Gerd Zibell nochmals für die erfolgreiche Durchführung des Gau-Odernheimer Dreck-Weg-Tages und hob besonders lobend die Teilnahme der Jugendfeuerwehr hervor, die neben Ratsmitgliedern, Gemeindearbeitern, Vereinsmitgliedern, Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen sowie zahlreicher junger Leute, teilweise mit ihren Eltern, die größte Gruppe darstellten.

Stolz auf das gemeinsam erreichte Ziel, die Umwelt von allerlei Müll zu entsorgt zu haben, ließen sich alle Teilnehmer das von Gemeindesekretärin Petra Reichert mit Unterstützung von Birgit Hechtelberger organisierte herzhafte Essen, die kühlen Getränke sowie Kaffee und Kuchen schmecken.

In geselliger Runde und mit konstruktiven Diskussionen über die Erlebnisse der vorangegangenen Sammelaktion klang der arbeitsreiche Vormittag mit der Erkenntnis aus: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, wenn es heißt “Der Dreck muss weg”. (mb)

(Foto: Günter Petri)



“70 Jahre Glockenweihe”

12.3.2019

Zahlreiche Besucher waren der Einladung des Geschichtsvereins gefolgt und lauschten den Ausführungen über die bewegte Geschichte des Gau-Odernheimer Kirchengeläuts in den vergangenen Jahrhunderten. Zunächst gab es allgemeine Informationen über die Vorgehensweise beim Guss von Glocken und die Bedeutung des weltlichen und kirchlichen Geläuts. Im Anschluss wurde auf die 4 Glocken des alten romanischen Kirchturms eingegangen, der 1799 während eines Gottesdienstes einstürzte und 7 Männer erschlug. Auch der heutige, 1833 fertiggestellte Kirchturm mit seinen 3 Glocken war vom Schicksal gebeutelt, wurde des Öfteren vom Blitz getroffen und verlor mehrfach sein Geläut, durch Zerspringen von Glocken oder durch Einschmelzen in beiden Weltkriegen. Umso beeindruckender war die Tatsache, dass bereits 1949 also kurz nach Kriegsende und direkt nach der Währungsreform durch eine enorme Spendenbereitschaft der Bevölkerung wieder neue Glocken angeschafft werden konnten. Etliche Aufnahmen einer beeindruckenden Prozession, die die Glocken 1949 vom Bahnhof zur Kirche geleiteten, boten Stoff für interessante Gespräche, die auch im Anschluss an den offiziellen Teil noch fortgeführt wurden. (te)



Konzept für Friedhofssanierung vorgestellt

10.3.2019

Zu einer Bürgerinformation mit Diskussionsmöglichkeit über die geplante Friedhofssanierung hatte die Ortsgemeinde eingeladen. Zunächst erläuterte die Planerin Martina Blank vom Ingenieurbüro Gutschker und Dongus aus Odernheim/Glan den Wandel der Bestattungskultur. So sind deutschlandweit mittlerweile die Urnenbestattungen die mit Abstand meist gewählte Bestattungsform. Dem soll das mit dem Friedhofsausschuss abgestimmte Konzept Rechnung tragen. Vor allem soll aber die Barrierefreiheit im Vordergrund stehen. Zum Beispiel könnten alle Hauptwege gepflastert und im Rahmen der Sanierung der Aussegnungshalle die Toilette behindertengerecht ausgebaut werden. Auch soll die Zugangssituation und das Eingangsbild von der Bahnstraße aus grundlegend verändert werden. Auf die Aussegnungshalle soll ein alleeartiger Hauptweg zulaufen. Zugleich sollten neue Bestattungsformen wie Baum-, Rasenfeld- und Kolumbarienbestattung oder ein “Weg der Erinnerung” angeboten werden. In der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern zeigte sich, dass der aufgezeigte Weg eine breite Zustimmung findet und die in den letzten beiden Jahren forcierte Abräumung abgelaufener Gräber als sehr hilfreich angesehen wird, aber weiter konsequent vorangetrieben werden muss. Auch dass in den “älteren” Bereichen eine Wiederbelegung, bzw. Verlängerung nur noch in absoluten Ausnahmefällen erlaubt werden sollte, wurde allgemein bejaht. “Da das Projekt im höheren 6-stelligen Euro-Bereich liegt, kann all dies nur mit Fördergeldern geschehen” so Bürgermeister Heiner Illing. Im nächsten Schritt müsste nun der Gemeinderat dem vorgestellten Konzept zustimmen und einen I-Stock-Antrag stellen. Da die Antragsfrist für 2020 aber bereits im September 2019 endet, müsste dies bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung geschehen. Unabhängig hiervon wird in den nächsten Tagen die beauftragte Sanierung von Gräberfeld “C” (Gräber an der Bahnstraße) starten. Außerdem soll noch in diesem Jahr neben der Aussegnungshalle ein Baumbestattungsfeld entstehen.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Seltenes und Kurioses…

19.2.2019

… gab es wieder beim jüngsten Stammtisch des Geschichtsvereins zu bestaunen. Unter dem Motto “Kunst und Krempel” wurden Fundstücke aus Keller und Speicher präsentiert und bewertet, wobei seitens der Themen wieder eine enorme Bandbreite abgedeckt wurde. So gab es neben der heute noch häufig zu findenden Volksgasmaske – welche in den 20er und 30er Jahren – in allen europäischen Ländern zum Hausrat gehörte, einen heute raren “Tier-Luftschutzkasten” nebst Hintergrundinformationen zu bestaunen. Die Entwicklung von Spielzeugfiguren wurde anhand eines desolaten Elastolinindianers im Vergleich zu moderneren Exemplaren aus Gummi und Plastik gezeigt. Erstaunen löste auch die Radfahrkarte mit Steuerstempeln von 1909 aus. Auch spontan aus der Tasche gezauberte Kuriositäten – wie der Damenschuh als Streichholzbehälter, der Stapel-Henkelmann oder der Kreppelschneider - konnten aufgrund der regen Zuschauerbeteiligung eingeordnet werden. Wie gewohnt zogen sich die Diskussionen und Gespräche bei einem Gläschen Wein noch bis spät in die Nacht hin. (te)



Gau-Odernheimer Gemeinderat beschließt Haushalt und stellt Weichen für die zukünftige Entwicklung

11.2.2019

Mit einem umfangreichen Zahlenwerk hatte sich der Gau-Odernheimer Gemeinderat bei seiner ersten Sitzung für 2019 im Rahmen der Haushaltsberatungen zu befassen. So betragen die Erträge des Ergebnishaushaltes 6.051.830 € bei Aufwendungen in Höhe von 5.744.410 €, somit ein Überschuss in Höhe von 307.420 €. Hierbei sind z.B. Aufwendungen für Planungen der Innenentwicklung über 45 T€, Unterhaltung der Gemeindestraßen über 50 T€, Baumpflege über 81 T€ und Unterhaltung des Friedhofes über 18 T€ enthalten. Im Finanzhaushalt stehen Erträgen in Höhe von 5.750.430 € Aufwendungen von 5.288.730 € entgegen. Somit beträgt hier der Überschuss 521.700 €. Geplant sind hier an Investitionen u.a. die Erschließung Vorstadt III für 1,5 Mio € Außengelände Kiga nach dem alten Schloss und die Friedhofsanierung für je 150 T€ und eine Matschschleuse für die Kita Regenbogen für 100 T€. Falls alle Investitionen umgesetzt würden, müsste ein Investitionskredit in Höhe von 337.700 € aufgenommen werden. Da dies aber Erfahrungsgemäß nicht eintritt, ist davon auszugehen, dass dieser Kredit nicht notwendig wird. Die Umlagen (= Abgaben der Ortsgemeinde an Kreis und VG) betragen 2.743.660 €. Um Gau-Odernheim für vorhandene und zukünftige Gewerbetreibende attraktiv zu halten, wird die Gewerbesteuer von 415 auf 395 Punkte gesenkt (entspricht Mindereinnahmen von ca. 18 T€). Alle anderen Steuern und Abgaben bleiben unverändert. Die Überschüsse sollen am Ende des Haushaltsjahres in eine Rücklage für die Petersberghallensanierung überführt werden. Der Haushalt und die Satzung wurden mit 12 Ja-, 5 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen genehmigt.

Das Planungsbüro WSW aus Kaiserslautern stellte die Machbarkeitsstudie einer Entlastung der Gau-Köngernheimer Ortslage vor. Hierbei soll eine Entlastungsstraße in nordwestlicher Richtung entstehen. Entlang dieser Straße wäre die Entwicklung eines Gewerbegebietes möglich. Der Gemeinderat beschloss einstimmig (wie auch alle weiteren Beschlüsse) die Selbstbindung dieses Entwicklungszieles und die Fortschreibung im Flächennutzungsplan “Siedlungsentwicklung”.

Für das Gebiet zwischen der Siedlung Pulnoy-Straße und Grüner Weg wurde der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan “Grüner Weg II” gefasst. Für den neuen Kindergarten wurde ein Wartungsvertrag über 4 Jahre für die Lüftungsanlage in Höhe von € 2.972/Jahr an die Fa. Neyses und Radelli aus Appenheim vergeben. Das Planungsbüro Gutschker&Dongus wurde beauftragt für € 3.667 die Planung eines Baumbestattungsfeldes auf dem Gau-Köngernheimer Friedhof durchzuführen. Vertagt wurde die Entscheidung für das Neubaugebiet Vorstadt III die beiden Straßennamen zu vergeben. Die SPD-Fraktion schlug hier aufgrund der Nähe zur Grundschule die Namen der beiden Kinderbuchautoren Erich Kästner und Astrid Lindgren vor. Die CDU-Fraktion erbat sich hier noch Bedenkzeit bis zur nächsten Sitzung. Angenommen wurde der Vorschlag der VG für die Unterhaltung des Bürgerbusses, der demnächst auch Gau-Odernheim anfahren soll, eine Beteiligung von 20% im Anteil der jeweiligen Einwohnerzahlen vorzunehmen. Für Gau-Odernheim wären dies Kosten von ca. 290 €/Jahr. Die Kreisumlage für das Jahr 2019 ist auf € 1.449.389 festgesetzt. In diesem und im nächsten Jahr sollen alle Brücken, die sich innerhalb der VG in Gemeindehand befinden für ca. 1.000 -1.500€ / Brücke überprüft werden. Hier ist im Anschluss mit umfangreichen Sanierungs- und Reparaturarbeiten zu rechnen. Zum Schluss berichtete noch Ortsbürgermeister Heiner Illing vom nichtöffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung, dass eine Baugenehmigung für einen Bauantrag am Bahnhof genehmigt wurde, mit den jugendlichen Verursachern des Schadens am Tisch des Weines eine Kombination aus Schadenszahlung und Sozialstunden vereinbart wurde und mit dem Geschichtsverein ein Nutzungsvertrag für das zukünftige Heimatmuseum im ehemaligen Kindergarten abgeschlossen wird.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Sehr gut besuchter Bürgerempfang der Gemeinde

22.1.2019

Die Ortsgemeinde Gau-Odernheim hatte zum traditionellen Bürgerempfang in der Petersberghalle eingeladen und neben den geladenen Ehrengästen besuchten auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger die Veranstaltung. Neben Landrat Ernst-Walter Görisch und Bürgermeister Steffen Unger, durfte Ortsbürgermeister Heiner Illing auch die Bürgermeister Petra Bade aus Biebelnheim und Harald Kempner aus Bechtolsheim, sowie den Landtagsabgeordneten Heiko Sippel unter den Ehrengästen begrüßen.

In seinem Rückblick streifte Illing die Bundes- und Weltpolitik und skizzierte auf, was im vergangenen Jahr alles “abgearbeitet” wurde. Unter allen Projekten war die Einweihung des neuen Kindergartens das herausragendste Ereignis der Ortsgemeinde. Hier dankte der Bürgermeister vor allem Ernst Schad, Thomas Merker und Renate Volpp für die Unterstützung. Mit dem Bau des Radweges nach Biebelnheim wurde ein jahrzehntealter Wunsch realisiert. Zugleich wurde aber auch mit Hilfe der VG der Lückenschluss nach Hillesheim beim Bau des Wirtschaftsweges “Schlittweg” umgesetzt. Auch im Ortskern wurden im Rahmen von Kanalreparaturarbeiten einige Straßenzüge erneuert. Die Skate-Fläche konnte mit Betonelementen für ihre Bestimmung hergerichtet werden. Beim Neubaugebiet Vorstadt III sind alle Bauplätze vergeben und in den nächsten Wochen soll mit der Erschließung begonnen werden. Das Blockheizkraftwerk an der Petersberghalle nimmt nun ebenso Gestalt an, wie die Arbeiten an der Krypta des Petersberges durch die IG Petersberg. Der Kreisel an der Feuerwehr wurde durch die beiden Wappen von Pulnoy und der Feuerwehr erheblich aufgewertet. Im Bereich Friedhof wurde in Gau-Köngernheim zusammen mit dem Bürgerverein eine Fläche für den Grünabfall ausgebaut und in Gau-Odernheim nimmt die Sanierung des Friedhofes langsam Fahrt auf. Die Partnerschaft mit Pulnoy erlebt durch die Umorganisation zu den Tagesfahrten eine Aufwertung. So konnte ein ganzer Bus voll Besucher aus Lothringen sowohl beim Fastnachtsumzug, als auch beim Wildtulpenfest begrüßt werden. Zudem kam noch eine stattliche Anzahl Bürgerinnen und Bürger aus Pulnoy zum Senioren- und Partnerschaftsbesuch. Ein Einbruch der Besucherzahlen war beim Mittelaltermarkt im Mai zu verzeichnen und stellt eine Weiterführung der Veranstaltung in Frage. Ganz im Gegenteil zum Gau-Odernheimer Markt und Weihnachtsmarkt, die wieder eine hervorragende Resonanz fanden. Ein kulturelles Highlight stellt das im Mai veranstaltete Konzert im Rathaus dar. Hier sind mittlerweile in kürzester Zeit die Karten vergriffen.

Dieses Jahr steht laut Bürgermeister Illing vor allem die Erschließung des Baugebietes Vorstadt III und die barrierefreie Umplanung des Friedhofes auf der Agenda. Wobei beim Friedhof noch die Sanierung des Gräberfeldes “C” und die Bereitstellung eines Baumbestattungsfeldes hinzukommen. Die Arbeiten am Petersberg sollen ihre Vollendung finden und die Planungen für eine Entlastung der Gau-Köngernheimer Ortsdurchfahrt vorangetrieben werden.

Bei den Grußworten stellten sowohl Bürgermeister Unger als auch Landtagsabgeordneter Sippel neben den erfolgreich abgearbeiteten Projekten vor allem das funktionierende Ehrenamt und Gemeinwesen in den Mittelpunkt. Hier bescheinigten Sie Gau-Odernheim und seinen Bürgerinnen und Bürgern ein außergewöhnliches Engagement zum Wohle aller.

Bei den Ehrungen dankte Ortsbürgermeister Illing zunächst dem konstruktiv arbeitenden Gemeinderat, sowie den Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden. Für die Spende des Weihnachtsbaums am Obermarkt wurde Friedel Merz und für weitere Tannenbäume in Gau-Köngernheim Eva Stützel gedankt. Des weiteren wurden Beate Ahrens für die Erstellung des Logos der Kita, Christian Stecher für zahlreiche Spenden, Jens Rothenmeier von der Grundschule für die Leitung des “Rotznasenradios”, Andrea und Dittmar Bierle für den Verkauf von Grundstücken an die Ortsgemeinde (der erst den Bau des Radweges nach Biebelnheim ermöglichte), Architekt Diehl für die Planung des neuen Kindergartens und Norbert Hauck für besondere Leistungen im Metzgerhandwerk gedankt. Frank Meiser hat im Fuchsloch in Eigenregie ein verfallenes Wingertshäuschen restauriert und die Feuerwehrmänner Knut Burkhardt, Frank Einsfeld, Jochen Lutz, Andre Mühl, Michael Müller und Andreas Wiechers sind seit 25 Jahren bei der Feuerwehr. Ein besonderer Dank ging an Heiner Becker, der die beiden Wappen am Feuerwehrkreisel legte und an die beiden Herren Marcel Scheid und Alexander Nakonz, die in der Oppenheimer Straße einem Gau-Odernheimer Bürger das Leben retteten. Mit der bronzenen Ehrennadel wurde Jörg Pusch für das seit vielen Jahren kostenlose Aufstellen des Weihnachtsbaums am Obermarkt und Landtagsabgeordneter Heiko Sippel für die Unterstützung der Gemeinde, die erst die Vielzahl von Projekten ermöglicht, ausgezeichnet.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jugend der Blasorchesters unter der Leitung vom Maike Atzinger. Im Anschluss lud die Ortsgemeinde noch alle Geehrten und Besucher zu lockeren Gesprächen bei einem Glas guten Gau-Odernheimer Wein und einem Imbiss ein.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister

(Foto: Günter Petri)



Kinderturnfest “Turnkids erkunden die Welt”:
1000 Kinder erobern Gau-Odernheim

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 – Ausschreibung ist online!

19.1.2019

Gau-Odernheim ist vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 Gastgeber des Kinderturnfestes (KTF) “Turnkids erkunden die Welt”. Dies besiegelten am 15. Januar 2019 Gau-Odernheims Ortsbürgermeister Heiner Illing, VG-Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alzey-Land, Steffen Unger, Gerhard Zibell, der 1. Vorsitzende des TSV 1881 Gau-Odernheim, die Turngau-Vorsitzende des Turngau Alzeys, Corby Maar-McLaughlin, Daniela Metz von der Kreisverwaltung Alzey-Worms und RhTB-Präsident Detlef Mann bei der Vertragsunterzeichnung im Ratssaal der Gemeinde.

Zu dieser landesweit größten Breitensportveranstaltung werden bis zu 1.000 teilnehmende Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren erwartet. Viele Mitmachangebote, Shows und Wettkämpfe stehen für die jungen Turnerinnen und Turner, für Besucher und Gäste, die aus ganz Rheinhessen und den angrenzenden Bundesländern anreisen werden, auf dem Programm. “Rechnet man Betreuer, Eltern und Tagesbesucher dazu, werden an diesem Wochenende bis zu 10.000 Sportbegeisterte nach Gau-Odernheim kommen”, schätzt Detlef Mann, Präsident des Rheinhessischen Turnerbundes. Gemeinsam mit dem Landkreis Alzey-Worms, der Verbandsgemeinde Alzey-Land, der Gemeinde Gau-Odernheim, dem Turngau Alzey, dem TSV Gau-Odernheim und den beiden Turnverbänden Pfälzer Turnerbund und Turnverband Mittelrhein wird der Rheinhessische Turnerbund mit seinen Maskottchen, den Turnkids Tim & Trixi, die Gegend rund um die Petersberghalle in ein großes Festgelände verwandeln.

“In Gau-Odernheim kommt alles zusammen: Kultur und Geschichte, Arbeiten und Leben, Landschaften, Orte, Menschen und natürlich der Sport. Ich freue mich deshalb, dass so viele junge Gäste zu uns kommen und bin sicher, dass auch die Bürgerinnen und Bürger und natürlich die Gau-Odernheimer Kinder die zahlreichen Sport- und Bewegungsangebote gerne annehmen werden. Mein Dank im Voraus gilt den Organisatoren des Rheinhessischen Turnerbundes, den Ämtern und Verwaltungen – und vor allem den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern”, sagte Ortsbürgermeister Heiner Illing, dessen Gemeinde große Feste gerne und gut organisiert.

Was die Teilnehmer in Gau-Odernheim erwartet, ist spannend, abwechslungsreich und mit Sicherheit unvergesslich: Drei Tage werden sich die Kinder, ihre Eltern, Besucher und Gäste durch Gau-Odernheim bewegen. Gemeinsam mit Tim & Trixi entdecken sie dabei nicht nur die Gemeinde, sondern tauchen auch in eine ganz neue Welt ein. Häufig das erste Mal auf einem Turnfest unterwegs, viele noch dazu in einer Gemeinschaftsunterkunft. Kostenloses Lampenfieber gibt es vor den Showvorführungen inklusive Glückshormonen und Applaus nach dem gelungenen Auftritt und einem erfolgreich geturnten Wettkampf. Als Zuschauer genießen sie die Kinderturnshow, nachdem am Vorabend bei der gemeinsamen Kinderdisco abgerockt wurde. So viel ist sicher: “Dieses einzigartige Gemeinschaftserlebnis mit dem Verein – ermöglicht durch die vielen engagierten Übungsleiter – bleibt ein Leben lang im Kopf”, sagt Detlef Mann. Die Mitmachangebote werden nicht nur den Turnfestteilnehmern, sondern auch allen Kindern aus und um Gau-Odernheim kostenlos zur Verfügung stehen.

“Dank all dieser Merkmale schaffen es speziell die Kinderturnfeste wie keine anderen Veranstaltungen, diese einzigartigen Gemeinschaftserlebnisse zu vermitteln, die das Vereinsleben so besonders machen. Das kann man nicht beschreiben, man muss es einfach erleben. Dazu kommt, dass Turnen die Sportart ist, die den ganzen Körper ausbildet. Keine andere Sportart bietet Kindern eine ebenso vielseitige und umfassende Bewegungsschulung wie das Kinderturnen”, betonte Corby Maar-McLaughlin, die Vorsitzende des Turngau Alzey. Bewegung ist also auch ein Motor für die geistige und psychosoziale Entwicklung der Kinder, regt die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn an, steigert Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration, fördert Körperbewusstsein, Selbstvertrauen und das Miteinander in einer Gruppe.

Auch Verbandsbürgermeister Steffen Unger sieht dem Fest mit Freuden entgegen: “Wir als Verbandsgemeinde sind daran interessiert, zwei Faktoren zu unterstützen. Uns ist es wichtig, dass die Menschen hier in Rheinhessen gesund bleiben und wir möchten den Zusammenhalt und die Gemeinschaft fördern. Das Kinderturnfest kann uns bei diesem Vorhaben sehr gut unterstützen.”

Detlef Mann betonte: “Kinderturnfeste auf Gau- und Landesebene sind nach wie vor unsere wichtigsten Veranstaltungen. Wir wollen Kinderturnen in der Öffentlichkeit positionieren und auf dessen Bedeutung für die Entwicklung von Kindern aufmerksam machen!”

Das Programm:
Freitag, 31. Mai; bis 17 Uhr: Anreise und Quartierbezug; 17.30 Uhr: Eröffnungsfeier; 18 Uhr: Kinderdisco; Samstag, 1. Juni; ab 8 Uhr: Wettkämpfe; ab 10 Uhr: Mitmachangebote und Wettbewerbe; 19 Uhr: Kinderturnshow; Sonntag, 2. Juni; ab 10 Uhr: Mitmachangebote und Wettbewerbe; 12 Uhr: Tim und Trixi sagen „Tschüss“; 14 Uhr: Landesqualifikation, Rendezvous der Besten und Tuju Stars Teilnehmer: Kinder zwischen vier und zwölf Jahren Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt online über das DTB-GymNet oder schriftlich über das Anmeldeformular (gebührenpflichtig/Anforderung per E-Mail), Meldeschluss ist 15. März. Das Kinderturnfest findet vom 31. Mai bis 2. Juni in der Petersberghalle und auf dem TSV-Vereinsgelände statt. Infos unter www.rhtb.de. (RhTB)

Foto v.l.n.r.: Corby Maar-McLaughlin, Vorsitzende des Turngau Alzey, Gerhard Zibell, Vorsitzender des TSV 1881 Gau-Odernheim, RhTB-Präsident Detlef Mann, Steffen Unger, Verbandsbürgermeister der VG Alzey-Land, Heiner Illing, Gau-Odernheims Ortsbürgermeister, Daniela Metz, Mitarbeiterin der Kreisverwaltung des Landkreises Alzey-Worms sowie Stefan Janosch, Mitarbeiter der VG Alzey-Land, besiegelten am 15. Januar ihre Zusammenarbeit, um gemeinsam ein erfolgreiches Kinderturnfest auf die Beine zu stellen.
(Foto: RhTB, Carina Partenheimer)


 

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