Aktuelles und Presse

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Diese Seite soll ein aktuelles Spiegelbild des Gau-Odernheimer Ortsgeschehens sein. Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe. Verfassen Sie kurze Berichte von aktuellen Ereignissen und versorgen Sie uns mit interessanten Fotos. Beispiele dafür finden Sie weiter unten und im Archiv der vergangenen Jahre.
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Über 30 Helfer bei Dreck-weg-Tag der Gemeinde

Trotz nasskalten und stürmischen Regenwetters hatten sich über 30 freiwillige Helfer, darunter auch die Jugendfeuerwehr, eingefunden, um die Gau-Odernheimer Gemarkung für den Frühling herauszuputzen. Der Witterung war geschuldet, dass man sich vor allem auf die Bahnstraße und die Petersberghalle konzentrierte. Auch wenn die Verschmutzung durch unverantwortliche Mitbürger weniger wird und das unermüdliche Müllsammeln von Rentnerbande und Gemeindearbeitern fruchtet, kam doch wieder einiges zusammen. Betroffen war vor allem der Bereich um die Petersberghalle. So wurden unter anderem eine ausgemusterte Mikrowelle, Reifen und ein Aquarium eingesammelt. Zum Abschluss bedankte sich die Gemeinde bei den Helfern mit einem deftigen Imbiss, Kaffee und Kuchen.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Neue Veranstaltungsreihe erfolgreich gestartet

Zu einer offenen Jungweinprobe des 2016er Jahrgangs hatte der SPD-Ortsverein Gau-Odernheim zum Start der neuen Veranstaltungsreihe “SPD vor Ort” eingeladen und zahlreiche Interessierte Weinliebhaber durfte der Vorsitzende Heiner Illing im Weingut St.Urban begrüßen. Zunächst ließ Winzermeister Karl-Josef Paukner das Weinjahr 2016 Revue passieren. War das Jahr doch vor allem durch seine Wetterkapriolen geprägt. Vorweg gilt es zu sagen, dass es sicherlich einer der spannendsten Jahrgänge der letzten Dekade war. Einem nicht enden wollenden Frühjahrsregen folgte ein durchwachsener Frühsommer aber im August holten die Trauben dann nochmals richtig auf. Was sich hieraus in den Fässern der Familien Paukner entwickelte, konnte man in zweiundzwanzig Proben vom klassischen Riesling bis zum Cabernet Mitos erleben. Alle Weine waren noch unbehandelt und sozusagen “fassfrisch”. Für jeden Geschmack war etwas dabei und manche Weine sorgten sogar schon für eine regelrechte Begeisterung. Auch der politische Austausch kam nicht zu kurz und so fanden noch bis in die Abendstunden angeregte Gespräche statt.

Heiner Illing
Vorsitzender SPD Ortsverein



Europäische Tage des Kunsthandwerks vom 31.März bis 2.April 2017

Die Region Rheinhessen bietet auch in diesem Jahr während der Europäischen Tage des Kunsthandwerks, die seit 2002 jährlich zeitgleich in 14 europäischen Ländern und Metropolen stattfinden, Kunsthandwerk von höchstem Niveau. Am ersten Aprilwochenende 2017 öffnen Ateliers und Werkstätten der Kunsthandwerkergruppe HandVerlesen in Nieder-Olm, Schwabenheim, Nierstein und Gau-Odernheim ihre Türen für die Öffentlichkeit. Mitmachaktionen und Vorführungen ermöglichen den Besuchern auf diese Weise Begegnungen, wie sie sonst nur in Großstädten üblich sind.

Ziel ist es, die Bedeutung und Vielfalt des Kunsthandwerks zu fördern. Unterstützt wird diese Aktion von der Handwerkskammer Rheinhessen, dem Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz e.V. und der Gruppe HandVerlesen KunstHandWerk in Rheinhessen.

Besucher haben die Gelegenheit, spannende Entdeckungstouren durch die Werkstätten der Kunsthandwerker zu unternehmen, Vielseitigkeit und Innovation der einzelnen Bereiche kunsthandwerklichen Gestaltens kennenzulernen und die unverwechselbare Handschrift des rheinhessischen Kunsthandwerks zu erleben.

Die Vielfalt der sich beteiligenden Werkstätten und Ateliers ist beeindruckend, erweitert den kreativen Horizont der Besucher und vermittelt nicht zuletzt einen guten Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe im gestaltenden Handwerk.

HandVerlesen – KunstHandWerk aus Rheinhessen
…ist eine 2015 gegründete Gruppe neun professioneller, innovativer KunstHandwerkerInnen der Region, die gemeinsam ihre individuellen, hochwertigen und nachhaltigen Produkte in Rheinhessen präsentieren.

Unter den Begriffen angewandte Kunst, innovatives und funktionales Design, modern crafts und Kunsthandwerk bietet HandVerlesen Unikate von nachhaltig gestalteten Gebrauchsgegenständen aus verschiedensten Materialien. Objekte aus Holz, Keramik, Glas, Metall, Stein oder Papier, sowie Schmuck, Buchbindekunst, Illustration und Malerei in vielfältigen Techniken überzeugen sowohl durch ihre innovative Formkraft als auch mit solidem Handwerk.

Kontakt: presse@handverlesen-rheinhessen.de
www.handverlesen-rheinhessen.de



Finissage des Museumsfensters

Mit einigem Wehmut hatte sich eine beachtliche Gästeschar eingefunden, um sich von dem beliebten Museumsschaufensters zu verabschieden. Neben zahlreichen interessierten Bürgern und Vertretern befreundeter Geschichtsvereine waren auch die Vereinsmitglieder Steffen Unger (VG-Bürgermeister) und Jan Metzler (MDB), sowie Ortsbürgermeister Heiner Illing erschienen. Nach einem Rückblick auf die vergangenen 25 Ausstellungen in fast 6 Jahren bedankte sich der Vorsitzende Thomas Ehlenberger bei den Aktiven des Ausstellungsteams und den vielen Bürgern, die immer wieder Exponate zur Verfügung gestellt hatten. Familie Boos als ehemalige Eigentümer des historischen Kolonialwarenladens erhielten als Dankeschön ein Fotobuch mit allen Themenfenstern. Ortsbürgermeister Illing überreichte als Dankeschön eine Spende an den Geschichtsverein und unterstrich die überregionale Bedeutung des Projekts und die Werbung, die es auch für die Ortsgemeinde darstellte. Bei Kaffee und Kuchen und dem ein oder anderen Gläschen Wein folgte noch manches interessante Gespräch, bevor sich der Vorhang des Schaufensters zum letzten Male schloss. (te)



Gemeinderat beschließt einmütig Haushalt 2017 - Bekenntnis zur Investition in die Zukunft

Bei der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr musste sich der Rat mit dem Haushalt für das Jahr 2017 befassen und stellte wichtige Weichen für die weitere Zukunft. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Zunächst stellte Frau Schiller von der Verbandsgemeindeverwaltung das Zahlenwerk, das zuvor bereits im Hauptausschuss besprochen wurde, vor. Wichtige Eckpunkte waren im Ergebnishaushalt Einnahmen in Höhe von € 5.033.250. Diese setzen sich u.a. zusammen aus Steuern u. Abgaben (€ 3.075.920), Zuweisungen für Kitas, Schlüsselzuweisungen, etc (€ 1.489.530) und Erträge aus Sonderposten (€ 304.340). Diesen Einnahmen stehen Ausgaben in Höhe von € 5.517.970 entgegen. Hiervon entfallen neben Unterhalt, Strom, Versicherung usw. für die öffentlichen Einrichtungen u.a. € 100.000 für Instandsetzung Mietwohnungen Zehnthofstraße, € 50.000 Planungskosten Sanierung Petersberghalle, € 60.000 Unterhaltskosten Petersberghalle, € 20.000 Bebauungspläne, € 80.000 Austausch Leuchtmittel Straßenbeleuchtung, € 90.000 Instandhaltung Ortsstraßen, € 30.000 Baumpflege, € 22.000 Herrichtung Friedhof, € 89.900 Umlage Gewerbesteuer, € 1.156.000 VG-Umlage, € 1.374.900 Kreisumlage und € 1.275.050 an Personalkosten (bei den “Umlagen” werden Finanzmittel der Gemeinde von Kreis und Verbandsgemeinde abgeschöpft, um deren Verwaltungstätigkeit und Ausgaben zu finanzieren). An Investitionen im Finanzhaushalt sind geplant u.a. der Landerwerb für das Neubaugebiet Vorstadt III mit € 1.000.000, neue Geräte für den Bauhof € 43.000, Neubau Kindergarten 2.090.000, Mehrgenerationenplatz € 60.000, Radweg nach Hillesheim € 50.000, Änderung der Ampelanlage Bahnstraße € 60.000 und der Ausbau des Wirtschaftsweges “Schlittweg” € 365.000. Insgesamt beläuft sich die Investitionstätigkeit auf € 3.791.300. Hiervon müssten € 3.142.490 über Kredite finanziert werden. Dieser Haushaltsentwurf wurde ebenso vom Rat genehmigt wie die Haushaltssatzung. Von Seiten der Bürger lagen keine Eingaben zum Haushaltsentwurf vor. Der Rat entschloss sich, trotz der bevorstehenden Kreditaufnahme, an den Hebesätzen für 2017 keine Erhöhung vorzunehmen. Beim nächsten Tagesordnungspunkt wurden weitere wichtige Gewerke für den Neubau des Kindergartens vergeben. Den Zuschlag für die Dachdecker- und Klempnerarbeiten erhielt die Fa. Eckert aus Hohenroth für € 80.233,37. Die Zimmer- und Holzbauarbeiten wurden an die Firma Pampelbau aus Zwickau für € 96.879,48 und die Fenster, Außentüren und der Sonnenschutz an Michael Fuhr Metallbau aus Idar-Oberstein für € 138.514,81 vergeben. Insgesamt lagen die Vergaben ca. 100.000 Euro unter der Kostenschätzung. Eine längere Diskussion entspann sich um den nächsten Tagesordnungspunkt, die Änderung der Ampelanlage in der Bahnstraße. Bereits in der letzten Legislaturperiode beschloss der Rat, die Fußgängerampel in eine “Bremsampel” umzurüsten, die bei Geschwindigkeiten über 50 km/h auf Rot springt. Da dies jedoch technisch nicht machbar ist, wurde der Punkt zunächst nicht weiterverfolgt. Bei Gesprächen mit Fachleuten stellte sich inzwischen heraus, dass bei einem Ausbau der Ampelanlage zu einer “richtigen” Kreuzungsampel die Möglichkeit besteht, den ehemaligen Ratsbeschluss umzusetzen. Dies würde zugleich die Sicherheit sowohl der Fußgänger, als auch der Autofahrer stark erhöhen. Das Ingenieurbüro Mayer aus Karlsruhe soll nun mit einer Machbarkeitsstudie mit genauer Kostenermittlung beauftragt werden. In diesem Zusammenhang könnte auch die Problematik der sich immer wieder lösenden Pflastersteine vor der Kita gelöst werden. Eine Gau-Odernheimer Bürgerin hatte einen Antrag gestellt, dass sowohl in der Wormser Straße, als auch am Radweg-Übergang in der Alzeyer Straße eine Querungshilfe oder Fußgängerampel eingerichtet werden sollte. Der Rat schloss sich diesem Ansinnen an und beschloss die Verwaltung mit der weiteren Prüfung zu beauftragen. Bei den Mitteilungen und Anfragen teilte Ortsbürgermeister Heiner Illing mit, dass bei der letzten nichtöffentlichen Sitzung keine zu veröffentlichen Beschlüsse gefasst wurden, von e-rp für den Gasbezug ein Kommunalrabatt in Höhe von €321,33 gewährt wird, sich die IG-Petersberg am Rheinhessentag beteiligt und die VG eine Collage o.ä. der Gemeinde über die Aktionen zum Rheinhessenjubiläum angefragt hat, sich die Ortsgemeinde mit einer Fußgruppe und einem Motivwagen am VG Umzug in Albig beteiligt, Gau-Odernheim zum Ende letzten Jahres 3.955 Einwohner (Erst—und Zweitwohnung) hatte, die Kreisumlage auf € 1.381.472 festgelegt wurde, ein Treffen der Ausschüsse zur Partnerschaft am 28. Januar in Pulnoy stattfand und am 17. Februar der Spatenstich für den Kindergartenneubau stattfindet.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Weichen für Zukunft der Partnerschaft gestellt

Eine Delegation aus Gemeinderäten und Partnerschaftsausschussmitgliedern traf sich in Punloy mit Vertretern das Comité de Jumelages um über die Zukunft der bereits seit 35 Jahren bestehenden Partnerschaft der beiden Gemeinden Pulnoy in Lothringen und Gau-Odernheim zu diskutieren und zugleich die französische Gastfreundschaft zu genießen. Sowohl Ortsbürgermeister Heiner Illing, als auch seine französische Kollegin Michelle Piccoli stellten zunächst die Wichtigkeit der Städtepartnerschaften gerade in der heutigen Zeit mit antieuropäischem Populismus heraus. Vor allem, dass die beiden Gemeinden eine nach wie vor lebendige Partnerschaft mit jährlich stattfindenden Besuchen betreiben ist eine Ausnahme und muss weiterentwickelt werden. Bei den Diskussionen stellte sich aber heraus, dass die bisherigen Pfade verlassen werden müssen, um auch in Zukunft eine lebendige Partnerschaft zu erleben. So ist angedacht, dass der Austausch der Grundschulen wiederbelebt wird und auch zwischen den Vereinen der Austausch wieder intensiviert wird. So soll im Sommer ein deutsch-französisches Fußballturnier ausgerichtet werden und die französischen Wanderfreunde wollen den Petersberg “erwandern”. Außerdem sollen sich Aussteller der jeweiligen Gemeinden an verschiedenen Festen wie dem Gau-Odernheimer Markt oder dem Trüffelfest in Pulnoy beteiligen. Die größte Veränderung soll aber im Rahmen des eigentlichen Austauschs stattfinden. So wird geprüft, ob dieser ab dem nächsten Jahr nur noch als Tagesfahrt und nicht mehr mit Übernachtung stattfinden soll. Gerade die Übernachtung stärkt zwar auf der einen Seite die Verbindung, ist aber für viele Bürgerinnen und Bürger eine Hemmschwelle. Bei Jubiläen könnte aber im 5-jahres Rhythmus nach wie vor eine 2-tägige Reise stattfinden.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Spatenstich für Kindergartenneubau erfolgt

Zahlreiche Gau-Odernheimer Bürgerinnen und Bürger kamen als interessierte Zuschauer zum ersten Spatenstich für den Kindergartenneubau. Aber auch die Erzieherinnen und Kinder des Kindergartens “Nach dem alten Schloss” ließen es sich nicht nehmen beim Spatenstich für “ihren” Kindergarten dabei zu sein und die Veranstaltung mit dem Lied “wir sind die Kleinen in der Gemeinde” zu unterstützen. Daneben waren auch zahlreiche Vertreter der Politik, Verwaltung, Planungsbüros und der ausführenden Firmen zugegen. Zunächst ließ Ortsbürgermeister Heiner Illing noch einmal die Historie, die zum Neubau führte, Revue passieren. Vor ca. 3 Jahren kristallisierte sich heraus, dass der Kindergarten “Nach dem alten Schloss” in eine Ganztagseinrichtung umgebaut werden muss. Diverse Planungen zeigten, dass mit einem Kostenvolumen von mindestens einer dreiviertel Million Euro gerechnet werden musste, wobei jedoch aufgrund der unbekannten Bausubstanz ein erhebliches Risiko zur Kostensteigerung bestand. So entschloss sich der Gemeinderat auf Gemeindeeigenen Gartengrundstücken in unmittelbarer Nähe eine neue Einrichtung zu bauen. Zunächst wurde das Gebäude so geplant, dass es jederzeit um eine 4. Gruppe erweitert werden könnte. Diese Planung überholte sich jedoch im letzten Jahr, nachdem die Planzahlen vom Jugendamt bereits ab 2019 den Betrieb einer 4. Gruppe erforderlich machten, und dies in der Planung sofort einfloss. Die Kosten für diese 4. Gruppe wird zu 50% von Land und Kreis übernommen. Trotzdem verbleiben noch immer ca. 2 Millionen Euro, die die Gemeinde für den Neubau stemmen muss. Architekt Gerold Diehl ging bei seiner Rede vor allem auf die Ausführung und Technik ein. Die Einrichtung wird mittels einer Wärmepumpe im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Die Energie für diese Wärmepumpe wird wiederum umweltfreundlich durch eine eigene Photovoltaik-Anlage erzeugt. Kreisbeigeordneter Gerhard Seebald wies bei seiner Rede vor allem auf die schwierige “Planbarkeit” der Kinderzahlen hin. So ist bei den Zahlen zu den Krippenplätzen nur ein Vorlauf von einem Jahr vorhanden. VG-Bürgermeister Steffen Unger wiederum verwies auf die Notwendigkeit eines Neubaus, nachdem er sich selbst ein Bild von den vorhandenen Räumlichkeiten gemacht hatte. Zum Schluss bedankte sich Ortsbürgermeister Heiner Illing nochmals bei den Mitarbeitern der Verbandsgemeinde für die hervorragende Unterstützung bei dem Projekt. Der “alte” Kindergarten soll übrigens in der Hand der Gemeinde bleiben und als Reserve dienen, falls in Zukunft wieder zusätzliche Kita-Räume benötigt werden. Der ursprüngliche Teil wiederum soll dem Geschichtsverein als Ausstellungs- und Museumsräumlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Spendenaktion “VORTOUR der Hoffnung” beendet – 11.500 € gesammelt

Als vor einem Jahr die Organisatoren der “VORTOUR der Hoffnung” nach Gau-Odermheim kamen um ihr Projekt vorzustellen, konnte sich hier keiner so recht etwas darunter vorstellen. Sportler, Politiker, Promis und Bürgerinnen und Bürger fahren mit dem Fahrrad durch die Regionen und sammeln Geld ein. Geld, das zu 100% bei krebskranken Kindern in den entsprechenden Regionen ankommt. Da im letzten Jahr der 200. Geburtstag von Rheinhessen gefeiert wurde, entschlossen sich die Organisatoren eine Tour durch Rheinhessen zu planen und auch Gau-Odernheim sollte Station sein. Aber zunächst war von den Organisatoren Überzeugungsarbeit zu leisten. Zum einen bei den Verantwortlichen in der Gemeinde, aber auch bei den Vereinen und Institutionen, die ja die Hauptarbeit zu leisten hatten. Im August machte der Sammeltross mit den Fahrrädern dann Station in Gau-Odernheim. TSV und Rentnerbande bewirteten , unterstützt durch die gespendete Getränke und Obst eines ortsansässigen Verbrauchermarktes, die Sportler und zahlreiche Gäste und der Beigeordnete Gerhard Zibell überreichte einen vorläufigen Scheck über 5.000 Euro. Die Aktion sollte aber noch bis Ende Januar dieses Jahres laufen und so kam die stolze Summe von 11.500 Euro zustande, die bei einer Feierstunde im Rathaus den Organisatoren überreicht wurde. Neben Privatpersonen und Firmen sorgten vor allem die Vereine und öffentliche Institutionen für den Geldregen. So spendeten AWO 500€, Bauernverein 700€, Blasorchester 300€, Bürgerverein G-K 250€, Förderverein Kiga 136€, FWG 250€, Geschichtsverein 150€, MGV 50€, Naturschutzgruppe 600€, Petersbergteufel 100€, SPD 250€ und der TSV 410€. Von der evangelischen Kirche kam stolze die Summe von 1.483€ und bei einem Spendenlauf der Realschule wurden sogar 2.000€ gesammelt. Allen Spendern und Unterstützern an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister



Zinn und Elastolin …

… gab es bei der jüngsten Veranstaltung “Kunst und Krempel” zu bestaunen. Wieder einmal hatte der Geschichtsverein Raritäten aus Keller und Speicher ans Tageslicht befördert. Schwerpunkt war diesmal die Entwicklung von Spielzeugfiguren von stilisierten keltischen Tierfiguren über Zinnsoldaten oder Karl-May-Figuren bis zu den Kunststoffexemplaren der Neuzeit. Zu den einzelnen Themen wurden neben bildlichen und textuellen Beispielen auch wieder Exponate herumgereicht. Diese riefen natürlich sowohl bei den älteren Besuchern Erinnerungen an die Jugendzeit wach, beeindruckten aber auch die jüngsten Gäste, die Vergleiche mit ihrem Spielzeug der Marken Playmobil oder Schleich anstellen konnten. So manches “Ah” und “Oh” konnte man vernehmen, wenn es um Sammlerpreise ging oder um die “Verwandtschaft” der amerikanischen Barbiepuppen mit dem deutschen Original “Lilli” der Firma Hausser Elastolin. Beim anschließenden gemütlichen Teil kam auch die Idee zu einer Spielzeugausstellung auf, die zu einem späteren Zeitpunkt in geeigneten Räumlichkeiten Und mancher Besucher wird wohl in den nächsten Tagen seinen Speicher nach den Schätzchen seiner Kindertage durchstöbern. (te)



Bürgerempfang der Gemeinde Gau-Odernheim

“Man weiß nie wozu man fähig ist, bis man aufsteht und beschließt, es zu versuchen..”

Dies war der “rote Faden” beim nunmehr 3. Bürgerempfang der OG Gau-Odernheim. Über 100 Gäste folgten der Einladung um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und die Ehrung verdienter Bürgerrinnen und Bürgern zu feiern.

Zunächst begrüßte Ortsbürgermeister Heiner Illing neben den zahlreichen Vertreter der Vereine, politischen Parteien, Kirchen, der Sparkasse und der Feuerwehr, die Kreistags-, VG- und Gemeinderäte, Ausschussmitglieder, den Landrat Ernst-Walter Görisch, den Landtagsabgeordneten Heiko Sippel, die VG-Beigeordnete Marie-Luise Weiskopf und den Gau-Odernheimer Ehrenbürger Karlheinz Merker.

Im Jahresrückblick streifte er die abgeschlossene Kirchturmsanierung, die Erneuerung der Zaunanlagen an den beiden Friedhöfen, das offene W-LAN am Obermarkt und die Deutsch- und Mathematikkurse für die Flüchtlinge. Hierbei machte Bürgermeister Illing deutlich, dass 2016 vor allem als Jahr gesehen wurde “einmal durchzuschnaufen” und Kraft für die Projekte für 2017 zu sammeln. Hierbei kam auch das Feiern nicht zu kurz, denn immerhin galt es 200 Jahre Rheinhessen zu feiern. Gau-Odernheim beteiligte sich mit: “Rheinhessen trifft Popkultur”, “Wie Odernheim zu seinem Gau kam” (Geschichtsverein), “Weisbrod trifft Hering” (Bürgerverein), “Narrenshow am Selzbachstrand – das Beste aus dem Alzeyer Land” und natürlich der Teilnahme am Umzug zum Rheinlandpfalz-Tag. Erstmals fand ein “Konzert im Rathaus” statt, das 2017 seine Wiederauflage findet. Ganz nebenher wurden dann noch die Partnerschaft mit Pulnoy, sowie der Gau-Odernheimer Markt und der Weihnachtsmarkt abgehalten. Ein weiterer Höhepunkt war der Stopp der “Vortour der Hoffnung” in Gau-Odernheim. Hier wurde inzwischen, auch mit Hilfe der Sammlung beim Bürgerempfang in Höhe von 430€ die 10.000€ Marke “gerissen”.

An Projekten für 2017 stehen der Neubau des Kindergartens, die Erschließung des Neubaugebietes Vorstadt III, die Sanierung der Straßenbeleuchtung, der Herrichtung des Mehrgenerationenplatzes, und die Planungen zur Sanierung der Petersberghalle an. Außerdem soll (endlich) der Radweg nach Biebelnheim realisiert werden (Planungen und Landerwerb sind abgeschlossen, 350.000€ im RLP-Haushalt). Sehr weit fortgeschritten sind Gespräche und Verhandlungen um mittelfristig seniorengerechte Betreuung / Tagespflege in Gau-Odernheim anbieten zu können.

Den Höhepunkt des Nachmittags stellten aber eindeutig die Ehrungen dar. Hier freute sich Bürgermeister Heiner Illing wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehren zu dürfen, die sich durch ihr Tun und Verhalten für Gau-Odernheim und Gau-Köngernheim verdient gemacht haben:
Thomas Ehlenberger (Spende Weihnachstbaum /Obermarkt), Jürgen Scheuer (Geldspende Zaunanlage Friedhof), Destillerie Deheck (Staatsehrenpreis), Julia Caspar / Armani DelGenio / Emilia Dreyer / Nele Elstner / Janina Förster / Sophie Graf / Lara Schifferdecker / Lena Deichmann / Julia Förster / Leonie Göttert / Julia Holzheimer / Anna Müller / Katharina Scheffel / Carina Hartmann / Nadine Orben und Anja Schweitzer (Verdienste beim Turnen/TSV), Ursula Philippi / Petra Hartwig / Conny Hinz / Hans Dietrich Legler / Corby Maar-Mc-Laughlin / Claudia Lange / Iris Kleinhenz / Axel Guse / Thorsten Honroth / Ernst Mayer / Renate Volpp (Unterricht Flüchtlinge), Oliver Grub (Organisation Markt), Uwe Müller / Volker Einsfeld (35 Jahre FFW), Naturschutzgruppe (30-jähriges Bestehen) und Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (40-jähriges Bestehen).

Die Verdienstnadel der Ortsgemeinde erhielten: Gerda Pusch als Trägerin des Ehrenamtspreises der Deutschen Hospizgesellschaft, Manfred Metz für jahrzehntelange Jugendarbeit beim TSV, die Rentnerbande (Manfred Brunn, Wilfried Wagner, Werner Fröder, Horst Scheffel, Herbert Sellien, Erich Besser, Gerd Mendler, Helmut Thomann, Kurt Sander, Attilio Scheffler und Friedel Lauth) für die Unterstützung der Gemeinde sowie Karl-Heinz Volpp (Hausmeister Petersberghalle) und Helmut Besser (Gemeindearbeiter) zum Ruhestand.

Seit 2004 sitzt Gerhard Zibell im Gemeinderat, seit 2014 ist er erster Beigeordneter und in diesem Jahr seit 10 Jahren erster Vorsitzender des TSV. Für diese ehrenamtlichen Leistungen wurde Gerhard Zibell die silberne Ehrennadel der Ortsgemeinde verliehen.

Die goldene Ehrennadel der Ortsgemeinde erhielt Manfred Brunn u.a. für 28 Jahre Gemeinderat, 18 Jahre Fraktionsvorsitz und 11 Jahre Vereinsvorsitz Naturschutzgruppe. Bei beiden Geehrten stellte Bürgermeister Heiner Illing hervor, dass diese nicht nur ihre “Punktzahl” erreicht hatten, sondern sich auch durch ihr sonstiges Wirken diese Auszeichnung mehr als verdient haben.

Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag vom Jugendorchester des Blasorchesters Gau-Odernheim. Die Bilder zum Jahresrückblick stammten überwiegend von Bernd Manz, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen konnte.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister Gau-Odernheim


 

Nachrichtenblatt

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